Jörg Palmer

Es war mittlerweile Mitte August und ich fuhr nach meiner letzten Nachtschicht gleich los nach Brandenburg zu meinem Kumpel Peter, der mich für 5 tage zum fischen eingeladen hatte! Nach 6 stunden Auto fahrt und ohne schlaf kam ich dann endlich, total übermüdet, bei Peter an. Wo ich herzlich empfangen wurde und nach etwas Smal Talk und 2 Tassen Kaffe ging es auch gleich los an den besagten See. Wo uns eine böse Überraschung erwarten würde. Der See kann im Endeffekt nur von einer stelle aus gut befischt werden, so das man alle Hot Spots abfischen kann und, was war, die stelle war für 3 Tage besetzt. Wir beschlossen 2 Nächte an einen andern See zu gehen und die letzten 2 Nächte hier zu verbringen. Gesagt getan, fischten wir die ersten 2 Nächte an einer richtigen perle der wir 3 schöne fische bis 15kg entlocken konnten. Als wir am dritten tage am neuen oder besser gesagt ursprünglichen See aufbauten, waren unsere Hoffnungen nicht sehr groß, da die Jungs vor uns fast alle dicken, die in dem See bekannt waren, gefangen hatten. Trotz alle dem machten wir unsere Waffen scharf, in der ersten Nacht war bei meinen Ruten Funkstille, nur Peter konnte einen kleinen 7kg Karpfen landen, am nächsten morgen legte ich 2 Ruten von mir um auf neue Spots und gegen Mittag bekam ich den ersten biss auf eine der Ruten. Leider so wie das Schicksal will, verlor ich den fisch im Schilf. etwas frustriert machte ich die Rute wieder scharf. dann kurz vor der Dämmerung fiel der Swinger der gleichen Rute erneut und nur ein paar Piepser kamen aus meinem Delkim, sofort nahm ich mit der Rute Kontakt zum Fisch auf, doch was war das schon wieder saß er fest, also rein ins Boot und ab zum Fisch. als wir über ihm waren bekam ich ihn frei und der Tanz konnte beginnen. Eine Viertelstunde, die mir wie eine Ewigkeit vor kam, brauchte ich bis ich einen gewaltigen Spiegler über den Kescher ziehen konnte. Als der Zeiger meiner Waage dann bei 19,5kg stehen blieb, war ich ganz aus dem Häuschen. Es war der Größte Fisch der in dem See bekannt war, kurz darauf machte ich die Rute wieder scharf und trank mit Peter und Björn erst mal ein kühles Bier auf diesen Fisch. In der Nacht hatte ich noch 2 Läufe die ich leider auch beide verlor. Schlussendlich muss ich mich auf jeden fall bei meinem Kumpel Peter bedanken, für die hammergeilen tage bei ihm und natürlich bei Heinz für seine Jungle Magic, sind echt klasse Boilies kann ich nur weiterempfehlen. In diesem sinne wünsche ich euch viel erfolg und vielleicht sieht man sich ja mal am Wasser 😉

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